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Passionszeit - Im Innenhof des Präteriums



Das Gelächter der Soldaten ließ Demetrios zusammenzucken. Der alte Sklave beschleunigte seinen Schritt, bemüht, im Schatten der Arkaden des Innenhofes zu bleiben. Er kam von der Wäscherei, beladen mit einem Arm voll sauberen Tüchern für den Haushalt der Frau des Pilatus. Sein Weg führte ihn immer hier entlang, aber diesmal war der Pfahl in der Mitte des Hofes nicht leer. Ein unglücklicher Gefangener war hier angekettet, und eine Abteilung Legionäre bildete einen Kreis darum herum. Demetrios hörte das Knallen der Peitsche und das Klatschen, mit dem sich die Schnüre der Geißel, in die kleine Metallstücke eingeflochten waren, in den unbedeckten Rücken des Delinquenten fraßen. Ein Decurio, ein römischer Unteroffizier, stand mit unbewegter Miene dabei und zählte die Schläge, die ein besonders roh aussehender Soldat auf den Gefangenen niedersausen ließ. Der junge Jude am Pfahl hatte zunächst keinen Ton hören lassen, aber bei den letzten Schlägen hallten erstickte Schreie über den Hof, während sich auf dem Sand zu seinen Füßen eine wachsende Blutlade bildete. Kurz bevor er die Besinnung verlor, nahmen ihn die Legionäre von dem Pfahl ab, aber fertig waren sie noch nicht mit ihm. Einer drückte ihm eine Krone aus Dornen in die Stirn, ein anderer legte ihm einen roten Soldatenmantel um, und dann verspotteten die Soldaten die zusammengesunkene Gestalt: "Heil dir, König der Juden!" Er zeigte wohl nicht die gewünschte Reaktion, denn nun schlugen sie ihm ins Gesicht, bevor zwei Legionäre vortraten und den Gefangenen wieder ins Gebäude zerrten. Pilatus wollte ihn sehen. "Barbaren!" dachte Demetrios, während er seinen Weg fortsetzte. Niemand verdiente so eine Behandlung! Wer war dieser unglückliche junge Mann? Erst viel später, in der Gemeinde der Christen, würde Demetrios erfahren, dass er hier wirklich seinem König begegnet war. Aber das ist eine andere Geschichte.

Und wir?

In dem Lied "Für mich gingst du nach Golgatha" gibt es eine Zeile, die lautet: "Für mich hast du dich lassen schlagen. Es geschah für mich und dich.






Als christliche Gemeinschaft wollen wir niemand in eine Situation bringen, die eine rechtliche Klärung erfordert. Sollten Sie dennoch auf Schwierigkeiten stoßen, bitten wir um eine persönliche und gütliche Klärung, weil ein Abmahnverfahren nur den schwerwiegenden Fällen vorbehalten bleiben sollte. Sie können sich auch an die Plattform der EU-Kommission zur Online-Streitbeilegung wenden:

http://ec.europa.eu/consumers/odr